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Voith zeig sich robust im herausfordernden Marktumfeld

Der Voith-Konzern hat sich in den ersten sechs Monaten (01.10.2021 bis 31.03.2022) des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 in einem von globalen Krisen geprägten Marktumfeld robust entwickelt. In allen drei Sparten des Kerngeschäfts, Hydro, Paper und Turbo, konnte Voith schwarze Zahlen schreiben und konzernweit sowohl Umsatz als auch EBIT deutlich steigern. Der Auftragseingang übertraf nochmals den bereits starken Vorjahreswert.

Der Konzernumsatz lag mit 2,34 Milliarden Euro spürbar (plus 14 Prozent) über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (2,06 Milliarden Euro). Währungsbereinigt entspricht dies einer Steigerung von 11 Prozent. Der Auftragseingang erreichte mit 2,71 Milliarden Euro einen leicht höheren Wert im Vergleich zum Vorjahr (2,63 Milliarden Euro); der Auftragsbestand lag zum Stichtag 31. März mit 6,80 Milliarden Euro damit sogar noch über dem bereits hohen Vorjahresstand (6,25 Milliarden Euro) und damit auf Allzeithoch. Das operative Ergebnis konnte Voith im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich steigern. Das EBIT erhöhte sich um 15 Prozent auf 94 Millionen Euro, der Jahresüberschuss lag bei 16 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 22 Prozent und die Liquiditätssituation blieb stabil.

“Vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Krisen, die bereits deutliche Auswirkungen auf unsere Märkte haben, können wir mit unserer Entwicklung im ersten Halbjahr zufrieden sein: Voith befindet sich weiterhin in einer operativ und finanziell robusten Verfassung. Unsere breite sektorale und geografische Aufstellung hat hierzu ebenso beigetragen wie unser Fokus auf nachhaltigen Technologien, die eine immer größere Bedeutung bekommen”, sagt Dr. Toralf Haag, CEO der Voith Group.

Wachstumsmärkte erschließen

Voith hat im vergangenen Halbjahr weitere Fortschritte gemacht, sein Kerngeschäft mit Blick auf die Megatrends Dekarbonisierung und Digitalisierung auszubauen und neue Wachstumsfelder zu erschließen. Im Fokus sind hier unter anderem die Bereiche Wasserstofftechnologie, Energiespeicherung, elektrische Antriebssysteme und digitale Zugkupplungen.

“Die aktuelle Diskussion über den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und die Energiesicherheit macht deutlich, dass wir mit unserem strategischen Schwerpunkt auf nachhaltigen Technologien in allen unseren drei Geschäftsbereichen – mit Wasserkraft als wichtigste erneuerbare Energie, mit einer ressourcenschonenden Papierherstellung und mit alternativen Antriebstechnologien – intestine aufgestellt sind. Wir werden unser Portfolio in diesen Bereichen kontinuierlich weiterentwickeln und damit unseren Beitrag zu industrieller Nachhaltigkeit leisten. Das schlägt sich auch positiv in unseren Zahlen nieder”, sagt Dr. Toralf Haag, CEO der Voith Group.

Solide Entwicklung aller Konzernbereiche

Der Konzernbereich Voith Hydro verzeichnete im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr einen stabilen Umsatz von 487 Millionen Euro. Aufgrund des zyklischen Projektgeschäfts im Bereich Wasserkraft erzielte Voith Hydro einen geringeren Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser lag aber weiterhin auf solidem Niveau (577 Millionen Euro). Das operative Ergebnis warfare mit 3 Millionen Euro positiv.

Voith Paper führt seinen Wachstumskurs fort. Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr signifikant auf 1,07 Milliarden Euro gesteigert werden (Vorjahr: 832 Millionen Euro). Den Auftragseingang steigerte Voith Paper nochmals spürbar auf 1,24 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 9 Prozent entspricht. Auch beim operativen Ergebnis konnte der Konzernbereich den positiven Trend bestätigen und sich signifikant auf 70 Millionen Euro (Vorjahr: 53 Millionen Euro) verbessern.

Trotz eines an Dynamik verlierenden Marktumfelds im Bereich der Mobilitätslösungen verzeichnete der Konzernbereich Voith Turbo einen spürbar höheren Auftragseingang von 844 Millionen Euro, unter anderem bedingt durch eine Belebung der Investitionen im Industrie-Bereich. Gleichzeitig konnte Voith Turbo ein Umsatzplus von 5 Prozent auf 742 Millionen Euro (Vorjahr: 707 Millionen Euro) ausweisen. Auch das EBIT steigerte sich im ersten Halbjahr auf 21 Millionen Euro (Vorjahr: 18 Millionen Euro).

Ausblick: Wirtschaftliche Eintrübung erwartet

Die zunehmenden Unsicherheiten aufgrund des aktuell sehr herausfordernden und volatilen Marktumfelds – Krieg in der Ukraine

, Lockdowns in China, Materialpreissteigerungen, Störung der Lieferketten – beeinträchtigten das operative Ergebnis des Voith-Konzerns bereits im ersten Halbjahr 2021/22. Auch wenn die Auswirkungen der außergewöhnlich schwierigen Rahmenbedingungen für das Geschäft im zweiten Halbjahr aktuell schwer einzuschätzen sind, hält die Voith Group an ihrem Ziel fest, Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr zu steigern und damit den Pfad profitablen Wachstums fortzusetzen.

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