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ANDRITZ-GRUPPE: Ergebnisse 1. Quartal 2022

Dr. Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG: „Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im 1. Quartal 2022 sehr zufrieden. Trotz der sehr schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir den Auftragseingang in allen Geschäftsbereichen – zum Teil sogar deutlich – steigern und damit eine gute Basis für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den kommenden Quartalen schaffen.“

Die wesentlichen Finanzkennzahlen entwickelten sich im Berichtszeitraum wie folgt:
– Der Auftragseingang betrug 2.588,6 Millionen Euro (MEUR) und lag damit um 49,7% über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q1 2021: 1.729,5 MEUR). Vor allem die Geschäftsbereiche Pulp & Paper sowie Hydro konnten den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich erhöhen.

– Der Auftragsstand per 31. März 2022 erreichte mit 9.435,1 MEUR einen Rekordwert und ist damit gegenüber ultimo 2021 (31. Dezember 2021: 8.165,8 MEUR) nochmals deutlich angestiegen.

– Der Umsatz lag mit 1.526,9 MEUR um 2,3% über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q1 2021: 1.493,2 MEUR). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf die Geschäftsbereiche Metals und Separation zurückzuführen.

– Das operative Ergebnis (EBITA) stieg im Jahresvergleich stärker als der Umsatz an und erreichte 122,3 MEUR (+10,3% vs. Q1 2021: 110,9 MEUR). Damit einhergehend erhöhte sich auch die Rentabilität der Gruppe (EBITA-Marge) deutlich auf 8,0% (Q1 2021: 7,4%). Dies ist im Wesentlichen auf die anhaltend gute Geschäftsentwicklung des Geschäftsbereichs Pulp & Paper sowie die deutlichen Ergebnisverbesserungen in den Geschäftsbereichen Metals und Hydro zurückzuführen.

– Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erhöhte sich auf 71,5 MEUR (Q1 2021: 62,1 MEUR).

Für das Gesamtjahr 2022 bestätigt ANDRITZ die anlässlich der Veröffentlichung des Jahresergebnisses 2021 im März 2022 geäußerten Erwartungen und rechnet aus heutiger Sicht sowohl bei Umsatz als auch EBITA und Konzernergebnis mit einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

In der Finanz-Guidance 2022 von ANDRITZ sind die aus heutiger Sicht erkennbaren wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine als regionales Ereignis berücksichtigt. Mögliche adverse wirtschaftliche Auswirkungen der chinesischen Covid-Politik auf die globale Weltwirtschaft sind derzeit nicht abschätzbar und daher in der Finanz-Guidance von ANDRITZ nicht enthalten. Ein negativer Einfluss kann aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen werden.

Sollte sich in den kommenden Monaten die globale Weltwirtschaft als Folge des Russland-Ukraine- Krieges jedoch stärker eintrüben oder sollte sich die Pandemie wieder verschärfen, dann könnte dies adverse Auswirkungen auf die Abarbeitung von Aufträgen bzw. auf den Auftragseingang und somit einen negativen Einfluss auf die finanzielle Entwicklung von ANDRITZ haben. Dies könnte kapazitive Anpassungsmaßnahmen notwendig machen, die das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinträchtigen könnten. Ebenso könnten sich weiter steigende Rohstoffpreise bzw. Engpässe in den globalen Lieferketten negativ auf die Ergebnisentwicklung der Gruppe auswirken.

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